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Die Filmzentrifuge

Da Vinci Code - Sakrileg (2006)

(SHANNON)





Nun ja, was soll ich sagen. Ich bin enttäuscht worden.

Der erwartete Blockbuster ist das beim besten Willen auf keinen Fall. Er ist schon interessant anzuschauen, aber halt nur für ne gewisse Zeit. Nach der 3. Storywendung und nach 2 Stunden wirds dann etwas nervig, das Ende war zudem schlecht.

Der Film ist eigentlich nix anderes, als ein Galileo-Special mit nem sehr großen Budget. Spannung kommt selten auf, 2 Schockeffekte hams in sich, dennoch unterhält der Film einigermaßen.
Die Schauspieler sind so lala, Hanks spielt sehr sehr routiniert und wäre imo austauschbar gewesen.

Naja, nohcmal zur Story. Die plätschert vor sich hin. Teilweise etwas wie Indiana Jones (vgl mit Venedig und dem X), aber halt aaaaandauernd irgendwelche neuen Hinweise und Geheimnisse. Schon unterhaltsam anzuschaun, aber kein richtiger Blockbuster wie erwartet.

Ist einfach ein Film, den man einmal anschaut und dann schnell wieder vergisst (ich meine die Story-Elemente). Auf DVD würde ich mir den nie kaufen, auch nicht ausleihen oder im TV schauen, weil er einfach beim ersten mal recht interessant ist, aber das wars auch schon.

Die vielen Wendungen haben mich teilweise etwas gestört, da sie manchmal vorhersehbar waren, manchmal einfach lahm.
Mit gut 140 Minuten war der Film auch viel zu lange, 90 bis 100 Minuten hätten völlig ausgereicht.
Insgesamt kann man sich den Film schon mal anschauen, er ist auch durchaus interessant von der Thematik, aber weder spannend, noch überzeugend außergewöhnlich.

Film: 5,5/10

Achja, die Vorführung bei uns im Kino war ne Sauerei. Der ganze (große) Saal war voll und ne Lüftung gibts da anscheinend nicht. War nach zwei Stunden wie in ner Mischung aus Sauna und 5.-Klässer-Klassenzimmer nachm Sportunterricht.
21.5.06 13:04


Mission Impossible 3

(SHANNON)



Das Review enthält Spoiler. Da die Story aber eh bloß Alibi für Actionszenen ist, fällt das ned ins Gewicht.

So, hier nun der Text:

Ich hatte ja von Anfang an meine Zweifel, vor allem nachdem ich das Plakat gesehen habe mit einem stylishen Tom Cruise in voller Action-Montur cool rumfuchtelnd. Und die Zweifel sollten sich nach 10 Minuten Film gleich bestätigen.

Die einleitende Szene mit dem "Ich erschieße deine Freundin und zähle bis auf 10" fand ich schon sehr gelungen, spannend und schön hart. Als dann die Titelmelodie mit brennender Zündschnur kam, dachte ich auch, dass es schön agentig und nicht Krach-Bumm-Hirnlos wird.
Aber dann fing der Schmarrn schon an:
Das Team wird vorgestellt.. Lauter cool dreinblickende, stylish in Zeitlupe latschende Super-Agenten und Überspezialisten bestehend aus einer asiatischen Amazone (Maggy Q), einem grimmig dreinschauenden Grunzneger (Ving Rhames) und einem dämlichen Spacko-Gehilfen.
Ab da wusste ich, dass der Film schlecht wird.

Die perfekte Harmonie seiner Beziehung bei der Home-Party tat schon richtig weh. Alle fahren auf den smarten Ethan ab, weil der so tolle Sinnlosigkeiten wie "Der Verkehr ist wie ein lebendes Wesen" von sich gibt und mit seinen Super-Spezialfähigkeiten auf 20 Meter Entfernung 4 Damen beim Gespräch durch Lippenlesen belauschen kann. Der Traummann natürlich, der immer ein Bussi parat hat.

Dann gings wieder weiter mit Belanglosigkeit und der Hochzeit im Krankenhaus (die war auch fürchterlich).

Sehr gut war allerdings sein Gegenspieler, der Waffenschieber und Schwarzhändler Owen Davian (Philip Seymour Hoffman). Schön fies, hart und teils schon menschenverachtend kam der Kerl rüber und das gab dann wieder etwas Hoffnung, ob der Schrott bis jetzt vielleicht nur ein kleiner Tiefpunkt war, aber weit gefehlt.

Ab nach Berlin, wo man in einem austauschbaren Fabrikgelände mit "Durch-Wände-Schau-Kameras" die verschleppte Agentin ausfindig macht. Natürlich nimmt das IMF-Team keine Spezialtruppe mit, nein, da braucht man gleich 4 Flakk-Geschütze, die mitten im Hof aufgestellt werden um das Gebäude mit vielen Explosionen zu zerschießen.
Als man endlich die Agentin befreit hat und der dumme Gehilfe mit dem Hubschrauber wartet, gehts gleich weiter mit hohler Action. Durch ein Windrad-Feld wird geflogen, während man die Bombe der Agentin (die sich natürlich in deren Hirn befindet), entschärfen will. Das misslingt natürlich und so gehts weiter.

Ich bin mri ned mehr sicher, weil ich kurzzeitig mal eingenickt bin, aber ich glaube jetzt kommen die Szenen im Vatikan.
Die waren dann wieder recht ansehnlich (wenn mich auch dieses Super-Team da aufgeregt hat), aber das war nicht schlecht.
Auch das Verhör im Flieger hat mir gefallen, gefolgt von der spektakulären Action-Sequenz auf der Brücke. Die war richtig cool inszeniert und wuchtig.

Dann gehts wieder weiter mit dummen Sprüchen (dafür hätte ich dem Neger die Zunge abschneiden können).
"Seid ihr dabei" *schweigen* "war klar"... Oh je, die Sprüche waren teils richtig peinlich.

Am schlimmsten war aber die Beziehung zwischen Hunt und seiner Keule und dieses aufgesetzte Ich-Liebe-Dich. Die hätten gleich die Holmes als seine Frau hernehmen können, die schauen sich eh sehr ähnlich.

Und das Ende war ja wirklcih mal der Überrotz. Jetzt hat Cruise auch ne Minibombe im Hirn, die durch einen Stromschlag deaktiviert werden muss (ob das überhaupt funktioniert weiß von ihnen keiner, aber es wird schon hinhauen). Hunt liegt am Boden und die Zeit läuft davon. Kurz weist er noch seine Frau in die Kunst der Beretta ein um dann den "Spannungshöhepunkt" zu erreichen, er muss jetzt ja stromgeschlagen werden. Die Spannung steigt ins Unermessliche (Ironie) und seine geliebte Filmfrau setzt die Hand schon am Schalter an, die Musik wird immer reißerischer und dann kommts. Ethan sagt "STOPP!" - "Was ist denn los?" - "ICH LIEBE DICH" - "ICH LIEBE DICH AUCH" und der Stromkreis ist geschlossen. Wenn ich nicht so müde gewesen wäre, hätte ich den Saal verlassen. Das war schon richtig blöd und dämlich.

Natürlich kann seine Frau jetzt auch noch die 2 anstürmenden Schlingel spektakulär übern Haufen schießen, auch wenn sie davor noch nie ne Waffe in Händen hielt und so vergehen zehn Minuten, bis sie mal auf die Idee kommt "Ach, eigentlich könnte ich den Ethan wieder reanimieren".
Mund-zu-Mund-Beatmung hilft nix, auch die Schläge auf die Brust scheinen zwecklos. Nun setzt eine Och-wie-Schade-der Ethan-ist-hin-Dudelei ein und im letzten Moment kehr er vom Totenreich zurück, sofort die Waffe im Anschlag und auf den toten Bösewicht zielend..

Das wars.
Teil 1 war ja klasse, Teil 2 hirnloser Schmarrn und Teil 3 ist ne Mischung aus beidem. Bloß überwiegt hier der Schmarrn zu stark.

Fazit: Einige brauchbare Actionszenen, aber viel zu viel Peinlichkeiten und Hirnfurze. Kann man sich anschauen, aber gut ist der wirklich nicht.

Film: 5/10
12.5.06 14:05


Hostel (2005)




"Präsentiert von Quentin Tarantino" - Das steht aufm Plakat und kommt am Anfang des Filmes. Wird sicher ein recht unterhaltsames Filmchen werden...

Warnung: Das folgende Review enthält viele Spoiler. Man kanns aber trotzdem lesen, weil der Film
1. überhaupt nicht spannend ist
2. total lächerlich ist
und 3. nicht den Eintritt ins Kino wert ist
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Krass war der Film schlecht. Ich hab echt seit Langem keinen so schlechten Film mehr gesehen. Die erste Hälfte in Amsterdam ist furchtbar affig. Die 3 Typen kiffen und suchen, begleitet von absolut unpassender Musik, Nutten, bis sie per Zufall an einen Hustler geraten, der sie in die Slowakei schickt. Bis dahin war der Film lächerlich schlecht, aber es sollte noch besser kommen.
Angekommen in der Slowakei bumsen die 3 erst mal die örtlichen Nutten, bis einer entführt wird. Er wacht in ner dunklen Kammer wieder auf - und wird gefoltert. Das war ne atmosphärische Szene, wenn auch übertrieben brutal (Achilles Sehne durchgeschnitten, mit der Bohrmaschine in die Schenkel gebohrt und so Schmarrn). Dann gehts wieder weiter mitm andern Ami, der sich neben den Nutten auch noch mit den Nachfolgern der Kinder des Zorns rumärgern muss.
Dann wird er selber gefangen genommen und in den Folterpark für gut bezahlende Hobby-Folterknechte verschleppt.
Ab da wirds wieder lächerlich und lustig. Die Kämpfereien sind übelst affig, die Dialoge teilweise auf Story of Ricky Niveau und der Gewaltgrad auch wieder übertrieben (Bein abgesägt, Frau wird Auge rausgeschnitten). Das Ganze wirkt hart und ekelig, aber durch die total blöd eingestreuten Slapstick-Momente (Folterknecht rutscht auf abgesägter Hand aus und schneidet sich den Haxen aus versehen ab) peinlich lächerlich.
Was dann weiterhin geschieht hätte ich mir nie erahnt. Ami will sich rächen und überfährt 2 Nutten und den Holland-Hustler, weil er sie zufällig auf der Flucht vor den Schlächtern mitten auf der Straße trifft. Wir mussten so viel lachen. Aber es kam noch besser.
Die Flucht geht weiter und auf einmal sind sie da wieder, die slowenischen Kinder des Zorns, die zwar nicht reden können, aber mit ihren sechs Jahren Durchschnittsalter ganz böse schaun können.
Doch Super-Ami hat ne Tüte Bonbons aufm Beifahrersitz und schon stehen die Knilche auf seiner Seite und töten anschließend die Verfolger blutigst (inkl. Kopf eindätschen).
Das war dann sehr lustig, aber insgesamt war der Film übelst trashig, seien es die oberflächlichen Charaktere, die abstruse Handlung oder der immer unpassende Soundtrack.
Dass sich Tarantino für den Film hergegeben hat versteh ich nicht. Wahrscheinilch hat er ne große Summe dafür bekommen.

Fazit: Schlecht bis zum Dorthinaus, aber teilweise urkomisch


Film: 3/10
3.4.06 00:54


The Hills have Eyes - Hügel der blutigen Augen



Naja, was soll ich sagen. High Tension war super spannend und roh von der Atmosphäre. Dies ist hier auch in Ansätzen gelungen, aber insgesamt war der Schmarrn dann doch ein bisschen zu groß.
Logikfehler am laufenden Band, dümmste Personen (egal ob Mutant oder Mensch, hier ist keiner über Sonderschulniveau). Die Gewalt war schon relativ derb, aber irgendwie auch nicht schockieren und was alle mit dieser ach so gestrahlten Vergewaltigungsszene haben versteh ich ja gleihc mal überhaupt nicht. Also hab schon Kaliber a la "Irreversible" erwartet.. Was ist denn da schon soooooooo extrem schlimm dran, bzw schlimmer als in anderen Vergewaltigungsszenen. Der nuckelt an ihren Titten, boa schlimm.
Die erste Stunde war zudem langweilig. Geil war aber die Technik an sich. Sehr gelungene Kameraeinstellungen und -fahrten, interessante Soundeffekte. Dadurch wird die Wüste immer wieder etwas bedrohlich, wo wir schon beim nächsten Punkt wären.
Warum zum Geier ist hier jeder "Schocker" vorhersehbar? High Tension war wesentlich bedrohlicher und furchteinflößender als das hier, weil viel zu klischeehaft auf die Beziehungen der Figuren untereinander eingegangen wird.

SPOILERANFANG:

Mein Held war der Köter, der war ja mal wirklich der Renner. Schleppt da nen Arm inkl Walki Talkie durch die halbe Wüste
Oder wie er die extreme Missgeburt im Rollstuhl dann frisst, da musste ich wirklich lachen.

SPOILERENDE


Fazit: Nach dem genialen High Tension kommt jetz vom selben Regisseur Durchschnittswahre voller Klischees und viel Gewalt. Nicht sehr gelungen, kann man sich aber schon anschauen wenn einem danach ist.

Film: 5/10
30.3.06 23:04


Ja Rule - Back in the Day - Bo Bo Bo !



(Shannon)

Haben den gestern in der Videothek gesehen und fanden die Story schon so herrlich bescheuert und da auch -ich zitiere- "Rap Superstar Ja Rule in der Hauptrolle" zu sehen ist, dachten wir einfach mal den nehmen wir jetzt mit.

Zur Story:
Grunzneger Ja Rule spielt einen Teenager (wie passend), der eine harte Jugend hinter sich hat. Seine Mutter hat kein Geld, er wird von bösen O.G.'s ausm benachbarten Hood angeschossen, aber ein ganz starker böser Ganxta zahlt ihm das Krankenhaus.
Ab da lebt Rule bei seinem Vater, einem Geldigen, der seinem Sohn die Ghetto-Seele erleuchten will. Dies gelingt ihm aber leider nicht, der reiche Papa wird ermordet. Von da an driftet Ja Rule ab und schließt sich der Gang des Ganster-Boss an und ist ab nun "bei den ganz Großen dabei". Das Aufnahme-Ritual war sehr amüsant, Ja Rule bekommt eine silberne Beretta und ist jetzt durch und durch Gangster. Oder nicht? Als er einen Pfarrer nach Auftrag erschießt, kommen ihm erste Zweifel. Aber wäre das nicht genug - Ja Rule verliebt sich in die Tochter des Pfarrers und jetzt mag ihn der böse Gangster nicht mehr und es kommt zum -ultimativ spannenden *gähn*- Duell zwischen den beiden mit einer absolut kongenial lächerlichen Dialog-Szene zwischen den beiden, wo der Gangsta-Boss zum ersten mal Gefühle zeigt und weinen muss, weil er Ja Rule doch so gern mag und er seine Hood-Ehre gekränkt hat.


Hört sich etwas abstrus an - ist es auch.
Die Story war gelinde gesagt eine Beleidigung, der Drehbuchautor hat seinen Job komplett verfehlt.
Ich hab wirklich selten eine so strunzdumme Story gesehen mit wirklich banalen Charakteren, vorhersehbaren Wendungen, dass es der Sau graust.
Ich wusste wirklich ne Stunde bevor 2 Szenen kamen, dass die irgendwo noch kommen werden, weil die einfach in das Sinnlos-Muster des Filmes passen. Der Film ist wirklich kompletter Unsinn, Szenen größtenteils nur unsinnig und ohne irgendwelche besondere Bedeutung. Sehr amüsant war auch ihr PIMP-Hummer und Ja Rules böser -gaaaaanz- böser Blick wo er seine Augen doll zusammenkneift um wie ein großer Gangster auszusehen.
Fast hätt ichs vergessen - Die Dialoge waren da auch noch. Sinnlos, wirklich sinnlos und unter Barbara-Salesch-Außenreportagen-Niveau, es tat teilweise schon richtig weh und sorgte desöfteren für Lacher oder lautes Stöhnen.
Der Kameramann sollte sich auch überlegen, was er da überhaupt macht und ob er nicht doch lieber in den Alpen Skilifte fürs ORF2 Vormittagsprogramm filmen sollte. Eine Stativ-Aufnahme nach der anderen, fast ausschließlich Standbilder und so gut wie nie Kamerafahrten oder Zooms oder mal ne andere Einstellung. Sehr sehr sehr schlecht war das. Der Oberbösewicht (siehe Foto) war auch richtig lächerlich, sei es vom Charakter her als auch vom schauspielerischen "Können", aber dem Herrn, dessen Name mir gerade nicht geläufig ist, sei es verziehen, wenn er sich bei so nem schlechten Drehbuch dem Niveau anpasst.

Insgesamt wirklich sehr schlechtes B-Movie mit "Rap-Superstar Ja Rule", einem schockierend schlechten Drehbuch und teils unfreiwilligem Humor.
Wenn man nicht grinsen muss, dann schimpft man grad über die schlechte Story oder die Darsteller, ist also ein sehr kommunikationsfördernder Schrott.

Film: 1/10
19.2.06 12:45


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