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Hostel (2005)




"Präsentiert von Quentin Tarantino" - Das steht aufm Plakat und kommt am Anfang des Filmes. Wird sicher ein recht unterhaltsames Filmchen werden...

Warnung: Das folgende Review enthält viele Spoiler. Man kanns aber trotzdem lesen, weil der Film
1. überhaupt nicht spannend ist
2. total lächerlich ist
und 3. nicht den Eintritt ins Kino wert ist
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Krass war der Film schlecht. Ich hab echt seit Langem keinen so schlechten Film mehr gesehen. Die erste Hälfte in Amsterdam ist furchtbar affig. Die 3 Typen kiffen und suchen, begleitet von absolut unpassender Musik, Nutten, bis sie per Zufall an einen Hustler geraten, der sie in die Slowakei schickt. Bis dahin war der Film lächerlich schlecht, aber es sollte noch besser kommen.
Angekommen in der Slowakei bumsen die 3 erst mal die örtlichen Nutten, bis einer entführt wird. Er wacht in ner dunklen Kammer wieder auf - und wird gefoltert. Das war ne atmosphärische Szene, wenn auch übertrieben brutal (Achilles Sehne durchgeschnitten, mit der Bohrmaschine in die Schenkel gebohrt und so Schmarrn). Dann gehts wieder weiter mitm andern Ami, der sich neben den Nutten auch noch mit den Nachfolgern der Kinder des Zorns rumärgern muss.
Dann wird er selber gefangen genommen und in den Folterpark für gut bezahlende Hobby-Folterknechte verschleppt.
Ab da wirds wieder lächerlich und lustig. Die Kämpfereien sind übelst affig, die Dialoge teilweise auf Story of Ricky Niveau und der Gewaltgrad auch wieder übertrieben (Bein abgesägt, Frau wird Auge rausgeschnitten). Das Ganze wirkt hart und ekelig, aber durch die total blöd eingestreuten Slapstick-Momente (Folterknecht rutscht auf abgesägter Hand aus und schneidet sich den Haxen aus versehen ab) peinlich lächerlich.
Was dann weiterhin geschieht hätte ich mir nie erahnt. Ami will sich rächen und überfährt 2 Nutten und den Holland-Hustler, weil er sie zufällig auf der Flucht vor den Schlächtern mitten auf der Straße trifft. Wir mussten so viel lachen. Aber es kam noch besser.
Die Flucht geht weiter und auf einmal sind sie da wieder, die slowenischen Kinder des Zorns, die zwar nicht reden können, aber mit ihren sechs Jahren Durchschnittsalter ganz böse schaun können.
Doch Super-Ami hat ne Tüte Bonbons aufm Beifahrersitz und schon stehen die Knilche auf seiner Seite und töten anschließend die Verfolger blutigst (inkl. Kopf eindätschen).
Das war dann sehr lustig, aber insgesamt war der Film übelst trashig, seien es die oberflächlichen Charaktere, die abstruse Handlung oder der immer unpassende Soundtrack.
Dass sich Tarantino für den Film hergegeben hat versteh ich nicht. Wahrscheinilch hat er ne große Summe dafür bekommen.

Fazit: Schlecht bis zum Dorthinaus, aber teilweise urkomisch


Film: 3/10
3.4.06 00:54
 


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